Von einem Slowenen namens Puch und der kettenlosen Graziosa

Ein Ausstellungsbesuch in Graz

Radsternfahrt © Werner Gottlieb
Radsternfahrt
© Werner Gottlieb

Wussten Sie, dass Johann Puch eigentlich Janez Puh hieß? Dass seine wunderbaren Räder in Graz bis vor genau 35 Jahren produziert wurden? Dass der erste Frauen-Radclub auf dem europäischen Festland ebenfalls in der steirischen Landeshauptstadt gegründet wurde? Und dass Fahrräder schon vor 100 Jahren ein Alltagsverkehrsmittel wurden, um damit zur Arbeit zu fahren?

Die Ausstellung „Hätte, hätte Fahrradkette" im Graz Museum zeigt frühe Modelle und atemberaubend schöne Werbegrafiken, etwa ein Plakat für das kettenlose Modell der Marke „Graziosa". Die mit Liebe zum Detail zusammengestellte Schau präsentiert daneben auch Zahlen und Fakten zum Radfahren, gelungene und weniger gelungene Radwege in der Stadt und Videos von überzeugten Radler:innen.   

Die Kuratoren Beat Gugger aus Luzern und Bernhard Bachinger vom Graz Museum haben es geschafft, eine Ausstellung zu gestalten, die für Jung und Alt interessant ist. Noch zu sehen bis Ende Juli 2022 im Graz Museum in der Sackstraße 18 in Graz. Täglich von 10-18 Uhr. Wer mit dem Rad kommt, parkt am besten vor der Dreifaltigkeitskirche schräg gegenüber.

Weblink:
 https://www.grazmuseum.at/ausstellung/haette-haette-fahrradkette/

Foto: Radsternfahrt mit anschließender Demonstration am Grazer Hauptplatz, 1979, © Werner Gottlieb

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