Teil 3: Wer putzt jetzt eigentlich mein Radl?

EDDI Bike Test

EDDI Bike Test
EDDI Bike Test© radmobil / Robert Schwarz

Sechs Wochen bin ich jetzt mit meinem Abo-Bike in Graz unterwegs, daran erinnert mich auch gerade eine Mail vom EDDI-Team. Mit fünf bar Reifendruck bin ich mit ihrem „Zebra", so der interne Kosename, am besten unterwegs, steht da. Aufpumpen kann ich überall, wo's EDDI gibt und mir wird noch einmal versichert, dass alle Wehwechen rund um mein Rad innerhalb von 48 Stunden beseitigt werden, falls mal was passiert.

Bedarf gibt es derzeit nach beidem nicht: Die Luftpumpe steht ohnehin im Keller und zu reparieren ist bisher auch noch nichts. Einzig der Blütenstaub macht meinem EDDI momentan ein bisschen zu schaffen und überzieht das schwarze Schmuckstück mit einer zarten Gelbschicht. Ich gehe aber einmal davon aus, dass selbst bei freundlichem Nachfragen niemand zu mir nachhause kommt, um mir das Rad zu putzen. Falls doch: Ich hätte da auch noch ein paar andere Modelle herumstehen, die auf eine Wäsche warten.


Jedenfalls läuft sonst alles sehr unkompliziert. Die Abrechnung passiert automatisch, über mein Online-Konto kann ich meinen Kunden- und Zahlungsstatus einsehen und über eine geführte Benutzeroberfläche kann ich dort auch Probleme melden, wenn's wirklich mal welche gibt. Das Rad erfüllt bisher also seinen Job. Und drei Gänge hin oder her: Für den kleinen Ausflug mit dem Sohnemann zwischendurch reicht das allemal. Es muss ja nicht immer die Sieben-Stunden-Tour sein.

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