Vom Oberen Pölstal sicher mit dem Fahrrad zum R2

Geh- und Radweg-Lückenschluss um rund 500.000 Euro

LH-Stv. Anton Lang (3.v.l.), Bgm. Gernot Esser (4.v.l.) und BBL-Chef Andreas Braun (5.v.l.) mit Vertretern der Baufirma und aus der Region. © Land Steiermark
LH-Stv. Anton Lang (3.v.l.), Bgm. Gernot Esser (4.v.l.) und BBL-Chef Andreas Braun (5.v.l.) mit Vertretern der Baufirma und aus der Region.
© Land Steiermark

Im Mai fiel der Startschuss der Bauarbeiten und nach rund drei Monaten Bauzeit erfolgte gestern die feierliche Eröffnung des Geh- Radweges entlang der B 114 (Triebener Straße) mit den Abschnitten Thaling - Pöls und Pöls - Sauerbrunn. „Es freut mich, dass mit Abschluss der Arbeiten ein Lückenschluss gelungen ist. Das Obere Pölstal ist nun direkt an den Murradweg R2 angeschlossen. Somit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt, um den Rad-und Fußverkehr als wesentliches Bindeglied einer nachhaltigen, aktiven und multimodalen Mobilität in der Steiermark zu etablieren", zeigt sich Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang begeistert. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes war auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer im Kreuzungsbereich der B 114 und der B 114a (Triebener Straße - Abzweigung Pöls). Anton Lang: „An dieser Kreuzung wurde eine Mittelinsel gebaut, womit nun eine Überfahrt wesentlich sicherer ist."

Von der Studie, über Planung, Ausschreibung und Vergabe wurde das Vorhaben von der Baubezirksleitung Obersteiermark West abgewickelt. BBL-Chef Andreas Braun: „Es ist das erste Projekt in der Regi-on, das mit Mitteln aus dem Klima- und Energiefonds in der Höhe von rund 300.000 Euro gefördert wird. Insgesamt wurden rund 500.000 Euro vor Ort investiert. Wir freuen uns über das wirklich gelungene Bauvorhaben."

Und auch Pöls-Oberkurzheim-Bürgermeister Gernot Esser zeigt sich begeistert: „Die Eröffnung des Radweges von Thaling über Pöls nach Sauerbrunn ist ein wichtiger Schritt für den Alltags-, aber auch den touristischen Radverkehr in Pöls-Oberkurzheim und der gesamten Region. Es ist ein Tag der Freude und Dankbarkeit. Freude, die sich in der positiven Resonanz aus der Bevölkerung widerspiegelt und damit auch die Bedeutung des Projekts an der Schnittstelle von Klimaschutz und Mobilitätswandel unterstreicht. Der Dank der Gemeinde gilt unseren Projektpartnern und Unterstützern, allen voran dem Land Steiermark, dem Projekt Spielberg, der Baubezirksleitung Obersteiermark-West und dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), die eine gemeinsame Vision innerhalb kurzer Zeit Realität werden ließen."

Der Geh- und Radweg wurde durch die Baufirma Swietelsky mit einer Länge von exakt 1.190 Meter sowie zweieinhalb Metern Breite errichtet. Neue Stützmauern mit einer Höhe von 1,20 Metern dienen der Absturzsicherung.

10. August 2022

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