Im Eigenversuch: Mit dem Rad nach Ljubljana - Das Fazit

 Im ersten Teil unserer Geschichte haben wir uns mit den Vorbereitungen für eine Radtour von Graz nach Ljubljana beschäftigt. Mittlerweile sind wir bereits zurück, d.h. es ist an der Zeit ein Fazit zu ziehen.

Die spezifischen Bike-Packing-Taschen haben sich als voller Erfolg herausgestellt. In der Anschaffung waren sie zwar nicht ganz günstig, sie haben jedoch ausreichend Platz geboten und vor allem alles perfekt trocken gehalten. Was den Inhalt der Taschen betrifft, bleibt folgendes Résumé:
Ein Taschenbuch hätte ich wohl nicht gebraucht, obwohl noch genügend Platz dafür war. Das Regengewand kam zwar nicht zum Einsatz, darauf verzichten würden wir trotzdem nicht. Eine freundliche Leserin hat uns aber darauf hingewiesen, dass wir auf Verbandszeug vergessen haben. Das sollte in Zukunft tatsächlich nicht mehr fehlen und wird natürlich auf unsere Pack-Liste aufgenommen.

Die Route selbst hat uns sehr gut gefallen. Eine der schönsten Stellen am ersten Tag war wohl die Überquerung des Radlpasses. Der Anstieg war trotz Taschen am Rad sehr angenehm, Autofahrende hatten ob der breiten Straße auch keine Probleme beim Überholen. Die wohl verdiente Abfahrt war dann eines der absoluten Highlights der gesamten Strecke. Dravograd, Zielort der ersten Etappe, hat auf Anhieb gefallen. Unterkunft und Verpflegung waren ebenfalls perfekt, wobei wir da auf Grund des Fitnesszustandes wohl kaum zu enttäuschen waren.

Am nächsten Morgen ging es zuerst sehr gemütlich los. Die eher flachen Anfangs-Kilometer waren aber auch nötig um die Beine entsprechend an die Strapazen zu gewöhnen. Am zweiten Tag waren sowohl mehr Strecke als auch mehr Höhenmeter zu bewältigen. Was das Unterfangen jedoch trotzdem gut absolvierbar machte: die finalen 40km ging's bergab. Die letzte Bergwertung endete direkt neben dem Parkplatz des vielgepriesenen Krapfenwirten in Trojane (der Hunger war uns hier aber bereits vergangen). Die letzten Kilometer flogen förmlich an uns vorbei, auch wenn die Bundesstraße Richtung Ljubljana trotz parallel laufender Autobahn sehr stark befahren war. Mit der Ortstafel hat dann auch das wirklich sehr gut ausgebaute Radwegnetz von Ljubljana begonnen, die Fahrt zum Hotel ähnelte dementsprechend dem Tour de France Finale auf der Champs-Élysées.

Wie nach jedem großen Event folgt jetzt mal eine regenerative Pause, das nächste "Rennen" wartet aber bestimmt auf uns. Alle Story-Highlights findet ihr auch auf  unserer Insta-Page.

Müder RadlerGraška GoraZielankunft
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